Duftmarketing

Emotionale Marketingstrategien, die sich die Erkenntnisse der Werbepsychologie zunutze machen, sind in der "realen Welt" durchaus üblich.
Psychologie, Neurowissenschaften, Pädagogik, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften und weitere wissenschaftliche Fachgebiete beliefern Werbetreibende mit den notwendigen Forschungsergebnissen. Durch Anwendung dieser Ergebnisse erhöht man die Chance, sich mit der eigenen Werbebotschaft im Dschungel der Reize bemerkbar zu machen.

Diese gekühlte, gluckernde Coca Cola, der letzte Tropfen des Warsteiner-Bieres im Glas, die duftenden Maggi Gerichte oder die zum Mittanzen anregende Bacardi Rum Werbung aktivieren Lustreize im Gehirn (Hypothalamus, Symphatikus, limbisches System und weitere sind daran beteiligt). Und dann gehts los. Die angekommenen Sinnesreize werden mit schon gespeicherten Erfahrungen verglichen. Beispielsweise mit einem Duft, den wir seit Kindheitstagen aus Mutters Küche in Erinnerung haben oder einfach nur das wunderbare Lustgefühl, im Sommer ein gekühltes, sprudelndes Getränk zu trinken. Beide Informationen (Coca Cola und die Lust, etwas Kühles zu trinken / ein Maggi Gericht und der Duft aus Kindheitstagen) werden gemeinsam abgespeichert.

Treffen wir häufig genug auf die Werbebotschaft, verstärkt sich dieser Effekt. Die Lust am Kauf wird gesteigert.

„Grundsätzlich streben wir nur danach, mit allem, was wir tun oder nicht tun, Freude und Lust zu empfinden und Schmerz zu vermeiden.”, Dr. Heidi Möller, Pädagogin.

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